Moin moin!

Und herzlich willkommen auf meiner Website!

Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner politischen Arbeit sowie meiner Person. Diese Seite ist im Zuge des Kommunalwahlkampfes 2013 entstanden, ich möchte sie jedoch gerne – im Rahmen meiner Möglichkeiten – als Informationsmedium zu meiner politischen Arbeit im Dithmarscher Kreistag dauerhaft fortführen. Schauen Sie daher regelmäßig wieder vorbei!

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir!

Ihr und Euer

Marten Waller

Kreistagssitzung vom 17.07.2015

Viel zu lange habe ich meinen Blog nun schon vernachlässigt. Ein großer Fehler, wie sich in der Kreistagssitzung vom vergangenen Freitag, den 17.07.2015 gezeigt hat. Habe ich doch mit dem SPD-Kollegen Buder anscheinend einen treuen Leser.

In einer aufgeheizten Debatte zum Thema Kündigung des Landestheaters hatte sich der Kollege als rhetorischen Taschenspielertrick ein von mir stammendes Zitat zurecht gelegt, um die angeblich in der CDU vorherrschende Kulturfeindlichkeit zu belegen. Was er dann genau zitiert hat, ist mir offen gestanden aber ein Rätsel. Allenfalls Teile des Zitates stammten aus meinem hier veröffentlichten Blog-Artikel aus dem Januar 2014. Zu den dortigen Ausführungen stehe ich auch weiterhin uneingeschränkt!

Den entscheidenden letzten Absatz meines Artikels, dass es eben nicht darum geht Dithmarschen in eine Kulturwüste zu verwandeln, sondern dass man über neue Ansätze in der Kulturförderung nachdenken sollte, hat er dann selbstverständlich auch weggelassen.

Letztendlich dürfte dies aber wohl nur eine Fußnote in einer bemerkenswerten Sitzung gewesen sein, in der es insbesondere die SPD-Vertreter waren, die CDU, FDP und UWD eine Blindheit für Kultur vorwarfen, sich selbst aber mit „Arschloch“-Beschimpfungen, historisch belasteten Formulierungen von „Blockparteien“ und Bezeichnung der Dithmarscher Kultur als „Kreisklasse“ mit Saufpartys und Helene Fischer auf aller unterstem Niveau präsentierten.

Kreistagssitzung im März

Für den März kann ich insbesondere von einer Kreistagssitzung am 27.03. berichten. Der Fokus lag auf der Verabschiedung des Haushaltes 2014. Kurzfazit: Die Situation ist besser als in den Jahren zuvor, aber noch lange nicht gut. Größter Ausgabeposten sind und bleiben die Soziallasten, die leider gerade in Dithmarschen in großem Umfang anfallen. Daher sind die Handlungsspielräume in anderen Politikbereichen denkbar schmal. Positiv: Die Musikschule erhält 10.000 € mehr Unterstützung vom Kreis, sofern auch die Städte und Ämter mitziehen. Und sonst so? Die Dithmarscher Grünen bewegen sich voll auf Parteilinie und schimpfen gegen Verkehrsprojekte an der Westküste (Stichwort A20, Ausbau B5), behaupten aber gleichzeitig nach „vorne“ zu denken und lieber in „Köpfe statt Beton“ investieren zu wollen. Die Menschen in Dithmarschen von allen wirtschaftlichen Entwicklungen abzukoppeln ist wohl kaum nach vorne gerichtet und führt dazu, dass die klugen Köpfe noch schneller von hier wegziehen. Diesen Zusammenhang haben die Ökobetonköpfe bis heute noch nicht begriffen.  

Januar-Mitteilungen, Landestheater

Nach einigen turbulenten Monaten der beruflichen Neuorientierung, finde ich nun endlich wieder etwas Zeit von aktuellen politischen Entwicklungen in Kreis und Stadt zu berichten:

Im Kreistag geht es nach den Weihnachtsferien eher ruhig zu. Die letzte Kreistagssitzung wurde vom Sturmtief Xaver hinweggefegt und auch „meine“ Ausschüsse haben dieses Jahr noch nicht getagt. In der Fraktion hat uns insbesondere die Situation des Landestheaters beschäftigt. Nach der Entscheidung der Schleswiger Stadtvertretung, den dort geplanten Spielstättenneubau zu stoppen, steht das gesamte Landestheater auf der Kippe. Die Stadt Meldorf hatte zwischenzeitlich sogar vorsorglich ihre Beteiligung am Theater gekündigt, dies mittlerweile aber wieder rückgängig gemacht.

Ich sehe die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Das Landestheater leistet einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben, gerade im ländlichen Raum, und jedem ist klar, dass Kunst und Kultur ein Zuschussgeschäft bleiben werden. Gleichzeitig beobachten wir, dass sich immer höhere Kosten auf immer weniger Besucher verteilen. Statt das Landestheater zu subventionieren, könnte die Stadt Meldorf auch jeden Theaterfreund eine Theaterkarte in Hamburg kaufen und ihn auf Kosten der Stadt dort hinbringen lassen. Die Grenze der Verhältnismäßigkeit ist daher nach meinem Dafürhalten erreicht.